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Unsere Idee

Mit diesem Projekt „Zeitstrahl Rieth 2000-2040“ wollen wir unseren Teil beitragen, um das Rieth langfristig sozialer, umweltgerechter und vor allem anpassungsfähiger hinsichtlich des Klimawandels zu gestalten. Dabei ist uns wichtig, nicht willkürlich und überstürzt Visionen für ein „neues“ Rieth zu suchen. Viel mehr möchten wir verstehen, was den Bewohner*innen und Akteuren des Rieths wichtig war, wichtig ist und wichtig sein wird. Dafür betrachtet unser Projekt einen Zeitstrahl vom Jahr 2000 bis zum Jahr 2040. Nur mit verschiedenen Erkenntnissen aus der Vergangenheit und der Gegenwart kann es uns möglich sein, die Vielfalt zukünftiger Entwicklungen aufzuzeigen. Und erst auf deren Grundlage sind wir in der Lage, praxistaugliche Visionen und Handlungsempfehlungen zu entwerfen, die dem Rieth helfen, auch noch in 20 Jahren ein lebenswertes Quartier zu sein.

„BLEIBT KRITISCH … UND ENTHUSIASTISCH!“

Christian P. & Christian d.

Das Rieth

Zwischen 1970 und 1977 entstand im Erfurter Norden die Großwohnsiedlung Rieth. Ein Wohngebiet, das sich durch 5 bis 11 geschossige Wohnscheiben und Wohnhochhäuser definiert. Die Wohngebäude gruppieren sich um die Vilnius-Passage am Platz der Völkerfreundschaft, die gleichzeitig als Stadtteilzentrum dient. Begründet durch die akute Wohnungsnot in Erfurt, stellte das Rieth in seiner Entstehung das Ideal der DDR für modernes Wohnen mit umfangreicher Versorgung für die  

Bewohner*innen sowie einem großen Grünflächenanteil dar. Doch mit der Wende kam auch der Abschwung für das Rieth. 1990 hatte das Rieth noch über 9.000 Bewohner*innen – 10 Jahre später fast ein Drittel weniger. Auch die soziale Lage im Stadtteil veränderte sich in dieser Zeit, sodass die Stadt die ersten Gebäude zurückbaute. Das beliebte Wohngebiet entwickelte sich teilweise von seinem Trendstatus weg. Mittlerweile konnte sich die Zahl der Einwohner*innen wieder stabilisieren. In den letzten Jahren ist sogar wieder eine positive Entwicklung zu erkennen. 

Unsere Arbeit

Zeit diskutieren

„Das Einzige, was mich je entmutigt, ist der Gedanke an die vielen Dinge, die ich gerne tun möchte und die wenige Zeit, die ich dafür habe.“ Thomas Edison Sich mit dem Begriff der Zeit auseinanderzusetzen, ist in unserer Gesellschaft nichts Neues. Viele (historische) Persönlichkeiten machten sich hierüber bereits Gedanken. Es existieren unzählige Zitate von Goethe,„Zeit diskutieren“ weiterlesen

Stadtteilrundgang digitalisieren

Das Kennenlernen und Erkunden eines Bearbeitungsgebietes ist eine grundlegende Notwendigkeit für viele Aufgaben von Stadt- und Raumplaner*innen. Zu solchen Aufgaben zählt auch unser Projekt „Zeitstrahl Rieth 2000-2040“. Erst durch die selbstständige Begehung eines Quartiers oder Stadtteils konnte es uns möglich werden, Wirkungszusammenhänge und Besonderheiten des Rieths zu erkennen, welche durch bloße Internetrecherche nicht wahrnehmbar sind.„Stadtteilrundgang digitalisieren“ weiterlesen

Szenarien entwickeln

Mit Hilfe der Szenariotechnik werden verschiedene Richtungen einer zukünftigen Entwicklung aufgezeigt. Dabei werden unterschiedliche Szenarien entwickelt, die vom Best-Case-Szenario (der bestmöglichen Entwicklung) über das Trend-Szenario (Entwicklung aus der aktuellen Lage heraus) bis hin zum Worst-Case-Szenario (der wohl negativsten Entwicklung) verlaufen. Die Szenarien werden aus statistischen Daten und Prognosen abgeleitet. Ziel dieser Methode ist es, bewusst„Szenarien entwickeln“ weiterlesen

Handlungsempfehlungen ableiten

Die drei zuvor aufgezeigten Szenarien stellen die Entwicklungsmöglichkeiten für das Rieth in den nächsten 20 Jahren dar. Sie verdeutlichen dabei explizit welche Spanne damit einhergeht und signalisieren somit die Dringlichkeit, geeignete Maßnahmen umzusetzen, um aus ökologischer Sicht eine bestmögliche Entwicklung für das Rieth ermöglichen zu können und einer Entwicklung zum Worst-Case-Szenario aktiv entgegenzuwirken.  Es wurden„Handlungsempfehlungen ableiten“ weiterlesen

BürgerInnen begeistern

Die Umwandlung des Rieths in ein klimaangepasstes und widerstandsfähiges Quartier geht nicht ohne die Menschen, die hier wohnen. Es gilt gemeinsam die Herausforderungen zu erkennen und zu meistern. Das bedeutet die entsprechenden Lösungen sollten von den Bewohnenden mitentwickelt und im besten Fall auch mit ihnen zusammen umgesetzt werden. Wenn die BewohnerInnen das Gefühl bekommen sie„BürgerInnen begeistern“ weiterlesen

Zukunft neu denken

Bei der Auswahl der Methoden sind wir auf eine Übung des Trend- und Zukunftsforschers Matthias Horx gestoßen. Diese Übung nennt er RE-Gnose. Im Gegensatz zu einer PRO-Gnose wird bei dieser Technik nicht von heute in die Zukunft geschaut, sondern von der Zukunft zurück in die Gegenwart. Wenn Prognosen aufgestellt werden, sind diese zumeist negativ behaftet,„Zukunft neu denken“ weiterlesen

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